TIPPS & INFOS.

Gerne gebe ich Euch hier noch ein paar nützliche Tipps und Infos zur Reise.


Corona.

ANNULLATION WEGEN REISEEINSCHRÄNKUNGEN (Beispiel Corona):

Falls die Reise nicht angetreten werden kann, weil Reisewarnungen oder Einreiserestriktionen für Südafrika nach dem Buchungszeitpunkt ausgesprochen wurden, gelten aus Sicht ROVOS die selben Annullationsbedingungen. Daher ist es wichtig, die Vorgaben Eurer Reiseversicherung zu beachten.

 

Für Intertours (AXA) gelten folgende Bedingungen:

Für die Kostenübernahme ist massgebend, ob zum Buchungszeitpunkt für das Zielland Restriktionen oder Reisewarnungen des BAG oder EDA gelten.

In folgenden Fällen seid Ihr versichert:

Zum Buchungszeitpunkt bestehen keine Reisewarnungen des BAG/EDA oder Einreiserestriktionen für Ihr Zielland und es ist auch nicht klar erkennbar, dass zum Zeitpunkt des Reiseantritts Reisewarnungen oder Restriktionen bestehen werden. Wenn Ihre Reise diese Bedingungen erfüllt und Sie sie aufgrund von COVID-19-Restriktionen doch nicht antreten können, übernimmt die Intertours die Annullationskosten.

 


Visa.

Schweizer Bürger können bei einem Aufenthalt von max. 90 Tagen OHNE Visum nach Südafrika einreisen. Der Reisepass muss noch mindestens 30 Tage über den Aufenthalt hinaus gültig sein und mindestens zwei freie Seiten enthalten.


Trinkgeld im ROVOS RAIL.

Rovos empfiehlt ca. 10-15 pro Person / Nacht welches am Ende der Reise einem Umschlag in der Kabine deponiert werden kann und dann gesammelt und zwischen allen verteilt wird. Es muss nicht individuell Trinkgeld verteilt werden.

 


Wetter.

Im Februar ist das Wetter perfekt in Südafrika. In der Region unserer Rundreise mit Pretoria, Krüger Park und Durban ist das Wetter tagsüber meist sonnig und warm - nachts kann es etwas abkühlen. Vor allem auf Safaris am morgen früh und am Abend lohnt es sich, etwas Warmes mitzunehmen. Natürlich macht es Sinn - einen Regenschutz mit nach Südafrika zu nehmen.

 

Auch in den Regionen rund um Hermanus, Stellenbosch und Kapstadt ist der Februar wohl der beste Reisemonat. In diesem Teil des Landes, herrschen die idealen Wetterbedingungen: Sonnenschein ist sicher, es regnet sehr wenig und die Luftfeuchtigkeit ist angenehm.


Outfit / Dresscode während der Zugreise.

Während dem Tag ist der Dresscode auf dem Rovos Zug "Smart Casual". Darunter versteht man ein gepflegtes Erscheinen mit einer Kombination von Smart (z.B. Hemd) und Casual (z.B. schöne Jeans).

Die Abendgarderobe ist gehobener und "formal" - für unsere Herren heisst das mindestens ein Jacket und ein Hemd mit Kravatte und keine Jeans. Für die Damen ist ein Cocktailkleid oder ähnliches passend. 

Es gibt während der Reise zwei Themenabende:

"African Evening" und "1920s Evening". Da ist es uns völlig frei gestellt, ob wir etwas zum Motto ankleiden möchten - oder uns einfach "Smart Casual" kleiden. Vor allem am "1920's Evening" haben die Hickory Golfer sicher genügend Auswahl...

Für die Ausflüge werden unbedingt bequeme Schuhe empfohlen, dazu Sonnencreme und Sonnenhut. Falls gewünscht, sind Decken und Regenhüte im Zug erhältlich.

Für Safaris, welche in offenen Fahrzeugen statt finden, ist es morgens meist noch sehr kühl - dann kann es heiss werden während dem Tag und abends schnell wieder kühl. Nehmt daher passende Kleider mit.

Dresscode in den Lodges ist casual.

Für die modernen Golfer gelten die normalen Vorgaben, wie weltweit auf Golfplätzen gespielt wird.

Für Hickory Golfer ist natürlich ein passendes Outfit sehr gefragt. Wenn möglich mit Knickerbockers, Hemd und Schiebermütze. Falls es wirklich warm ist, kann auf Kravatte/Fliege ruhig verzichtet werden.


Hotel & Unterkünfte

Wir haben alle unsere Übernachtungen über booking.com oder AirBnB reserviert. Das hat bestens geklappt und wir hatten eine grosse Auswahl. Hotels nehmen wir meist für nur eine Nacht - oder wenn es nichts anderes hat. Für zwei und mehr Nächte reservieren wir uns jeweils eine ganze Unterkunft (Haus/Wohnung) mit Balkon und eigenem Parkplatz. Da sind wir viel freier, flexibler und haben mehr Platz und Raum für uns als in einem Hotel. Und da können wir abends noch eine Zigarre rauchen und eine feine Flasche Wein auf dem Balkon geniessen...

Tipp: Diverse Auswahlfilter nutzen und nach Lage suchen.     


Transfers / Mietautos

FAKULTATIVE TRANSFERS ROVOS PROGRAMM

 

Diese wurden durch die Teilnehmer gebucht und individuell bestätigt sowie in Rechnung gestellt. Für jeden Transfer sollte ein Voucher  zugestellt worden sein. Alle Transfers sind bereits bezahlt. Ein zusätzliches Trinkgeld ist freiwillig - wird jedoch gerne gesehen, falls der Fahrer wirklich gut war...

 

TRANSFER MIT TAXI/UBER

Wer nur vom Flughafen in die Stadt (Pretoria/Kapstadt) und zurück reisen möchte, dem empfehlen wir ein Taxi oder UBER. Falls der UBER-Fahrer gut ist, verlangt seine Handynummer und macht mit ihm alle weiteren Fahrten ab (wie ein persönlicher Driver). Das ist günstiger, persönlicher und man fühlt sich vertrauter.

 

MIETAUTO

In allen übrigen Fällen empfehlen wir ein Mietauto. Diese sind relativ günstig, man ist flexibler und kann z.B. die Golfsachen jeweils im Auto lassen (sofern man einen geschützten Parkplatz hat. Bei Buchungen von Hotels/AirBnB immer darauf achten, dass ein (kostenloser) Parkplatz mit angeboten wird.

 

AUTO FAHREN

Es herrscht Linksverkehr. Darum hatten wir grossen Respekt vor dem Auto fahren in Südafrika. Aber schon nach 10 Minuten fühlten wir uns puddel-wohl. Man gewöhnt sich schnell daran. Es gilt, ruhig und rücksichtsvoll zu fahren. Ohne Stress und Hektik - das übernehmen die Minibus-Taxis, die oft so schnell wie möglich ankommen möchten - fast ohne Rücksicht auf andere. Für längere Fahrten lohnt es sich, genügend Getränke und etwas zu Essen dabei zu haben - und den Kontakt vom Autovermieter für den Fall einer Panne. Das EDA ratet sinnvollerweise ab von nächtlichen Überlandfahrten. 


Malaria-Impfung.

Wir werden mit dem Zug im Krueger Park durch ein Malaria Gebiet fahren. Im Februar gibt es die Mücken noch und da offiziell Malaria als Nr. 1 Killer in Afrika gilt, wird jeder Schweizer Arzt wohl allen eine Prophylaxe empfehlen. 


Kriminalität.

GFRUNDSÄTZLICH

Auch wenn man viel von Kriminalität in Südafrika hört - wir hatten bei den letzten drei Reisen keinen einzigen negativen Zwischenfall. Mit einer gesunden Prise Vorsicht und dem Befolgen von ein paar wenigen Regeln, kann man das Risiko sehr minimieren. Wir hatten zudem immer ein altes Portemonnaie mit abgelaufenen Kreditkarten und ca. CHF 50.- in Bargeld dabei. Im Falle eines Diebstahls hätten wir das hergegeben - während wir das wirkliche Bargeld und die Kreditkarten anderswo auf uns trugen.

 

ROVOS RAIL

Das Team von ROVOS RAIL Unternimmt alles, damit sich die Gäste rundum wohl fühlen - das betrifft auch die Sicherheit. Während der Reise und den Ausflügen kann man sich so wohl fühlen wie in der Schweiz - natürlich gepaart mit dem gesunden Menschenverstand.

 

PRETORIA & JOHANNESBURG

Südafrika ist ein Land mit vielen sozialen Schichten - und einer überdurchschnittlichen Kriminalität speziell in Ballungszentren wie Pretoria und Johannesburg. Hier gelten die wichtigsten Vorsichtsmassnahmen des EDA wie zum Beispiel 

keine Wertgegenstände (Uhren Schmuck) und nur wenig Geld auf sich tragen;

Erkundigen Sie sich im Hotel, bei den Touristenbüros oder den Tourist Units über Stadtteile und Orte, die zu meiden sind, und gehen Sie nachts nie allein auf die Strasse;

Setzen Sie Ihre Kreditkarte mit grosser Vorsicht ein, denn Missbrauch ist verbreitet;

Vorsicht mit Geldautomaten – diese werden teilweise für Missbräuche manipuliert;

Lassen Sie insbesondere bei Ankunft oder Abreise am Oliver Tambo Flughafen in Johannesburg grosse Vorsicht walten. Vermeiden Sie, gleich nach Ankunft auf dem Flughafen Geldautomaten zu benutzen;

Halten Sie an Kreuzungen die Autofenster geschlossen und verriegeln Sie die Türen;

Besuchen Sie die Townships in den Randgebieten der grossen Städte nur mit geführten Touren und in Begleitung;

Leisten Sie bei einem Überfall keinen Widerstand, denn die Gewaltbereitschaft ist hoch

 

KAPSTADT

In der Innenstadt von Kapstadt hat sich die Sicherheitslage in den letzten Jahren deutlich verbessert. Die Kriminalitätsrate liegt hier deutlich unter Johannesburg. Tagsüber kann man dort problemlos zu Fuß unterwegs sein, auch abends gelten die Long Street und insbesondere die Victoria & Albert Waterfront als sicher. Der enorme Erfolg der Attraktion am Hafen mit ihren Restaurants, Shops und Hotels resultiert auch daher, weil sich die Menschen dort dank Videoüberwachung sicher fühlen können. In den restlichen Gebieten empfehlen wir nachts immer ein Taxi oder UBER zu benutzen.

 

Aber eben - gesunder Menschenverstand und etwas Vorsicht und Erlebnis ist nicht riskanter als sonst irgendwo.